Praxis für Logopädie

(hinsichtlich Sprech-, Sprach-, Schluck- und Stimmstörungen) sowie das Erstellen verschiedener logopädischen Gutachten (Gerichtsverfahren, Bewerbungen, usw.).

In der Praxis für Logopädie In der Trappzeile werden alle logopädische Leistungen angeboten. Das heißt, alle Behandlungen die im Leistungskatalog Ihrer Krankenkasse aufgenommen sind. Dies sind in der Regel alle vom Arzt festgestellte Störungen des Sprechens, der Sprache, der Stimme, des Hörens und des Schluckens. Siehe hierzu auch „ Logopädie “.


Der Empfang

Problem signalisieren
Bei Kindern werden in regelmäßigen Abständen Kontrollen durchgeführt, wobei unter anderem überprüft wird inwieweit eine altergemäße Entwicklung vorliegt. Meist werden diese Untersuchungen (oder Screenings) an der Schule durchgeführt. Über die Ergebnisse werden Sie (schriftlich) informiert. Meistens wird an dieser Stelle dann auch geraten mit einer Behandlung anzufangen.
Wenn schon längere Zeit keine Untersuchung durchgeführt worden sind oder Sie das Gefühl haben, dass diese Testergebnisse nicht korrekt sind, besteht die Möglichkeit sich oder Ihr Kind von Fachleuten untersuchen zu lassen. Diese gesonderte Untersuchungen werden nicht von der Krankenkasse übernommen.

Viele erwachsene Patienten stört eine sprachliche Auffälligkeit erst nachdem sich im Umfeld etwas geändert hat. Eine neue Arbeitsstelle oder einen neuen Partner kann leicht dazu führen, dass häufiger Rückmeldungen vom Chef, Arbeitskollegen, usw. hinsichtlich Sprechen, Sprache oder Stimme kommen.

Wenn Sie sich unsicher sind ob eine Störung in einer der geschilderten Bereiche vorliegt untersuchen wir Sie gerne mittels standardisierter Testverfahren. Nach der Testung besprechen wir die Ergebnisse mit Ihnen und geben an ob eine Behandlung notwendig und/oder sinnvoll ist.

Überweisung/Verordnung
Damit eine logopädische Therapie angefangen werden kann ist es notwendig, dass eine Verordnung vom Arzt ausgestellt wird. In Prinzip kann jeder Arzt eine Verordnung ausstellen. In der Regel wird eine Verordnung aber von einem Facharzt ausgestellt(Kinderarzt, Neurologe, HNO-Arzt, usw).
Der Arzt kann feststellen ob Sie oder ein Familienangehöriger (Kind) eine logopädische Störung haben/hat.
Wenn der Arzt eine logopädische Störung festgestellt hat die behandlungsbedürftig ist wird er eine Verordnung zur sprachtherapeutischen Behandlung ausstellen. Hierauf ist die ärztliche Diagnose, die Anzahl von logopädischen Behandlungen und die Behandlungsfrequenz (Anzahl der Behandlungen in der Woche) angegeben. Darüber hinaus ist angegeben ob die Therapie als Hausbesuch durchzuführen ist.
Mit dieser Verordnung können Sie sich jetzt bei einer logopädischen Praxis anmelden. Eine Liste mit logopädischen oder sprachtherapeutischen Praxen ist in der Regel beim Arzt vorhanden. Sonst können Sie in den üblichen Verzeichnissen (Telefonbuch, Gelbe Seiten, Internet, usw.) eine Praxis in Ihrer Nähe finden. Einige Praxen haben eine Schwerpunktsetzung, was bedeutet, dass diese Praxen in diesem Störungsbild besondere Therapien anbieten oder viel Erfahrung in der Behandlung dieser Störungsbilder nachweisen können.
Ein Verzeichnis mit logopädischen Praxen und den jeweiligen Schwerpunkten finden Sie auf der Website des Deutschen Bundesverband für Logopädie unter www.dbl-ev.de .
Eine logopädische Einzelbehandlung dauert üblicherweise 45 Minuten. Auch sind Einzelbehandlungen von 30 oder 60 Minuten möglich. Die meisten Ärzten stellen 10-er Verordnungen aus (10 logopädische Einzelbehandlungen), aber auch 6-er Verordnungen werden regelmäßig ausgestellt.

Zuzahlung: Der Gesetzesgeber verpflichtet einige Patienten zur Zuzahlung bei medizinisch verordneten Therapien. Alle Patienten älter als 18 Jahren müssen in Prinzip eine Zuzahlung leisten. Falls Sie von dieser Zuzahlung befreit sind, ist dies auf der Verordnung dementsprechend vermerkt. Falls Sie nicht von Zuzahlung befreit sind, ist auch dies deutlich auf der Verordnung erkennbar.
Die Zuzahlungshöhe ist abhängig von der Anzahl der Therapien. Sie beträgt 10% der Gesamtkosten der Therapie zuzüglich 10 € Verordnungsgebühr und ist direkt gegen Vorlage einer Quittung bei der Praxis zu bezahlen.
Auch bei Folgeverordnungen sind diese Zuzahlungen zu leisten.

Die logopädische Therapie
Der erste Termin beim Logopäden steht erneut im Zeichen einer Befunderhebung. Zuerst wird ein Anamnesegespräch geführt, wobei der Logopäde sich über dem Patienten und seinem sozialen Hinterrund informiert. Gleichzeitig wird versucht festzustellen ob es Faktoren gibt die ein Aufrechthalten der Störung begünstigen, bzw. sich negativ auf die Behandlung der Störung auswirken.
Anschließend wird ein logopädischer Befund erstellt. Hierin stellt der Logopädie Ursache, Ausmaß und Form der Störung genauestens fest. Damit eine Behandlung effektiv, schnell und erfolgreich ist, sind beide Eingangsuntersuchungen außerordentlich wichtig.

Nach der logopädischen Befundphase wird der Logopäde dem Patienten mitteilen was genau festgestellt wurde, welche realistische Ziele erreicht werden können und wie an dem Erreichen dieser Ziele gearbeitet werden soll.

In der Regel wird der Logopäde häusliche Übungen (Hausaufgaben) mitgeben. Auch wenn Behandlungen 3 x in der Woche stattfinden, ist ein Erreichen der Therapieziele über ein ausschließliches Üben während der logopädischen Therapie nicht möglich. Die meisten logopädischen Störungen haben eine starke verhaltensbedingte Komponente, die sich nur durch regelmäßiges Üben -  auch außerhalb der therapeutischen Situation – beeinflussen lässt.
Die meisten Hausaufgaben werden täglich 10 -15 Minuten beanspruchen.

Nach jeder Behandlung muss der Patient die erhaltene Behandlung als „erhalten“ auf die Verordnung abzeichnen. Nachdem die letzte Stunde auf der Verordnung abgezeichnet worden ist (in der Regel aber kurz vorher) bespricht der Logopäde  mit dem Patienten ob eine Weiterführung der Therapie sinnvoll ist, eine Therapiepause angesagt ist oder die Behandlungsziele erreich worden sind und die Therapie erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Berichte
Der Logopäde schreibt nach jeder Verordnung einen Bericht für den überweisenden Arzt. Hierin berichtet er welcher logopädischen Eingangsbefund vorliegt, welche Behandlungsschwerpunkte für diese Phase gewählt wurden und mit welchem Erfolg hieran gearbeitet wurde. Die Schwerpunkte der kommenden Behandlungsphase werden mitgeteilt. Schlussendlich gibt der Logopäde an ob eine Weiterführung der Therapie aus seiner Sicht Sinn macht.

Logopäden sind, genauso wie Krankengymnasten und Ergotherapeuten, Vertreter der Heilhilfsberufen. Was bedeutet, dass Heilverfahren im Auftrag eines Arztes erfolgen. Aus diesem Grund arbeiten Therapeut und Arzt eng miteinander zusammen, tauschen sich regelmäßig über den Patienten aus, damit eine optimale Behandlung des Patienten erfolgen kann.

Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an (0281 / 1635943)!

Therapiesituation